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Kat-Schutz Einsatz Rheinland-Pfalz (36/2021)

Am 19. Juli wurde die erste Besatzung des FüKw aus Damp zusammen mit der 2. Brandschutzbereitschaft mit Voralarm für den Katastropheneinsatz alarmiert und am 20. um 13.30 Uhr in Marsch gesetzt. Der Zielpunkt war ursprünglich der Bereitstellungsraum Nürburgring, der aber am Dienstag keine Kräfte mehr aufnehmen konnte. Somit wurden wir in einen neuen Bereitstellungsraum nach Windhagen geschickt und mussten dort einquartiert werden. Die folgenden beiden Tage waren mit Warten und unnötigen Verlegungsfahrten gefüllt, die durch mangelnde Koordination, Planung und Kommunikation hervorgerufen wurden. Am 22. hat dann das inzwischen auf rund 130 Helfer aus Feuerwehr, THW und Sanitätsdienst mit genehmigter Eigeninitiative einen Einsatzraum in Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten. Dort galt es, Keller von Wasser und Schlamm zu befreien, durch die Flutwelle angeschwemmte Gegenstände und Autos zu bergen, die Bevölkerung in jeder Hinsicht zu unterstützen und Trink- und Brauchwasser auszufahren. Diese Arbeiten setzten sich dann auch beim zweiten Kontingent bis zum Einsatzende fort. Am Sonntag den 25 Juli wurden 3 Kameraden mit dem 1. Kontingent ausgetauscht und durch zwei weitere Kameraden  ersetzt. Der Kreisbereitschaftsführer verblieb für den gesamten Einsatz im Katastrophengebiet. Zusätzlich übernahm die Bereitschaft gemeinsam mit Gruppen von verschiedenen anderen Feuerwehren aus anderen Bundesländern auch noch den Brandschutz für Bad Neuenahr.
Die hauptsächlichen Arbeiten, Bergen und Entfernen von angespültem Material zog sich aber durch den gesamten Einsatz hin und wurde auch sehr belastendend für die Helfer.
Kurz vor Einsatzende mussten wir einen Friedhof sichern, der sehr in Mitleidenschaft gezogen war. Er war fast nichtmehr als Friedhof zu erkennen.
Unsere Hilfe wurde von den Betroffenen dankbar angenommen und wir können mit Fug und Recht behaupten, unsere Hilfe ist angekommen, trotz aller vorhandenen Schwierigkeiten.

Am Freitag, den 30. Juli kehrten dann auch die 3 Feuerwehrmänner aus Damp müde und durchaus abgekämpft zu ihrem Standort zurück.

Am Einsatz beteiligt waren aus Damp die Kameraden M. Leckband, U. Wichert, N. H. Wichert, U. Marten und N. Rösch.

Hier ein paar Eindrücke, weitere Bilder sind in der Bildergalerie hinterlegt.

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Text und Bilder von U. Wichert

Wir trauern mit den Kameraden in Altena und Werdohl

Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Nordrhein-Westfalen zwei Feuerwehrmänner im Einsatz ums Leben gekommen. Sie starben in Altena und Werdohl beim Versuch, der Wassermassen Herr zu werden. Ein Kamerad ertrank als er von reißender Strömung mitgerissen wurde, der andere starb während des Einsatzes an einem internistischen Notfall.

„Die Ereignisse machen fassungslos und betroffen. In Gedanken sind wir bei den Kameraden der betroffenen Wehren und den Hinterbliebenen. Wir gedenken der beiden Kameraden, die sich für andere eingesetzt haben und dabei ihr Leben ließen“, so Landesbrandmeister Frank Homrich: „Dies zeigt erneut, dass Feuerwehrdienst auch immer ein gefahrvoller Dienst ist und daher einen ganz besonderen Stellenwert haben muss.“

Auch wir sind in Gedanken bei unseren Kameraden/innen und Ihren Familien und Angehörigen. Ebenso gedenken wir der weiteren Opfer dieser Katastrophe und wünschen den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Ihre/Eure Freiwillige Feuerwehr Damp-Dorotheenthal

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Die FF-Damp wünscht allen Kameraden/innen, Mitbürger/innen ein frohes und gesundes Osterfest.
Damit die Ostertage mit Corona-Auflage dennoch ein wenig Abwechslung bieten, gibt es hier den aktuellen Newsletter Nr. 03/2021 vom LFV zum Download. 🙂
Bleiben Sie gesund, wir freuen uns auf ein Wiedersehen, sobald es möglich ist.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Damp-Dorotheenthal.